Agilität im Unternehmen mit den Denkprozessen der Engpasstheorie einführen

Konferenz Event

Auf der Manage Agile 2015 bin ich erneut mit einem Workshop vertreten. Es geht – wie schwer zu erraten ist – natürlich um die Denkprozesse der Engpasstheorie. Dieses Mal steht die Einführung von Agilität im Unternehmen ganz vorne. In diesem Workshop zeige ich, wie Sie die Denkprozesse nutzen können, um Agilität (in welcher Art und Weise auch immer) sich im Unternehmen einführen lässt bzw. unterstützt werden kann.

Auf den Webseiten der Manage Agile 2015 finden Sie folgende Informationen zu meinem Workshop:

Wie kann Agilität in der Unternehmenspraxis optimal eingeführt werden? Bei dieser zentralen Frage scheiden sich die Geister: Die einen verweisen auf kulturelle Aspekte im Unternehmen, nutzen Prinzipien und legen Wert auf eine individuelle Umsetzung. Die anderen versuchen hingegen, eine Einführung von Agilität mithilfe gewachsener und altbewährter Frameworks sowie Blaupausen vorzunehmen. Ganz gleich, welchen Weg Sie persönlich bevorzugen – Sie werden dabei sicherlich auf einige Hindernisse bei der praktischen Umsetzung stoßen.

Die Ursachen dafür liegen auf der Hand: Bei der Einführung von agilen Methoden, welcher Art diese auch sein mögen, kommt es bei allen Beteiligten zu impliziten Annahmen. Diese werden nicht offen kommuniziert, sondern als gegeben vorausgesetzt. Hinzu kommen Denkfehler, aber auch so genannte Grund-Ursache-Beziehungen, die im Berufsalltag meist nicht berücksichtigt werden. Das Dilemma wird schnell klar: Die Beteiligten in einem Unternehmen haben oftmals nicht das gleiche Verständnis von bestimmten Abläufen, auch wenn Potenzial und Wissen über die entsprechende Organisation eigentlich gegeben sind.

Hier setzen die „Denkprozesse der Engpasstheorie“ an: Bei dieser einfachen, aber sehr effizienten Methode, die Kern dieses Vortrags ist, bietet sich die Erstellung eines so genannten Gegenwartsbaumes an. Dabei handelt es sich um ein Visualisierungswerkzeug, mit dem man sich tatsächlichen Schmerzpunkten im Unternehmen auf einfache Weise nähern kann. Die Anwendung ist leicht umsetzbar: Alle Beteiligten eines Systems, beispielsweise einer Abteilung, ermitteln aktuelle Probleme. Auf Basis dieser Schwierigkeiten werden so genannte beeinflussbare Grundursachen eines Systems ermittelt. Diese sind erforderlich, um festzustellen, welche Probleme überhaupt beeinflussbar sind und sich lohnen, bearbeitet zu werden.

Sind die wahren Schmerzpunkte, die den reibungslosen Kommunikations- und Prozessablauf stören, erst einmal ermittelt, können unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden. Wäre es sinnvoll, Scrum einzuführen? Macht Kanban Sinn? Oder sollte einfach nur die Kommunikation verbessert werden? Antworten auf diese Fragen könnte ein so genannter Zukunftsbaum liefern. Dabei handelt es sich um eine Visualisierungsmethode, die aufzeigt, ob Ihre Hypothesen überhaupt zu den gewünschten Wirkungen führen – oder nicht.

Wie in der agilen Entwicklung üblich, steht ein vielfältiges Backlog mit vielen spannenden Themen zur Verfügung: Die Bandbreite reicht dabei von Gegenwartsbäumen über Zukunftsbäume bis hin zu Voraussetzungsbäumen. Anhand vorgegebener Beispiele oder aufgrund selbst entworfener Szenarien wird die Darstellung solcher Visualisierungsarten vermittelt. Die Teilnehmer können den Workshop – unter bestimmten Rahmenbedingungen – selbst planen, mitgestalten und Ihre Lieblingsthemen wählen.

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Die Denkprozesse der Engpasstheorie helfen!